Arlo Guthrie - Biographie

Bild von Arlo Guthrie

Arlo Guthrie prägt als Sohn der Liedermacher-Ikone Woody Guthrie die Geschichte des US-Folk seit den legendären Festivals in Newport und Woodstock.

Er wuchs in einer Umgebung auf, die von Musik und Kunst geprägt war. Pete Seeger, Leadbelly, Cisco Houston, Ramblin Jack Elliott, Sonny Terry und Brownie McGee um nur einige zu nennen waren ständige Gäste im Hause Guthrie und  nahmen bedeutenden Einfluss auf Arlos musikalische Karriere.

Dazu kamen Begegnungen mit den Dichtern der Beatgeneration wie Allen Ginsburg oder Lord Buckley und Country-Interpreten wie Bill Monroe und Doc Watson.

Aus dieser Vielfalt von Einflüssen entwickelte er seine eigene Kunst und wurde zu einer der wichtigsten und ausdrucksvollsten Stimmen in der Singer/Songwriter-Szene.


Arlo Guthries Karriere explodierte 1967 mit der Veröffentlichung von „Alice´s Restaurant“, dessen Titellied er beim Newport erstmals aufführte. Der Inhalt des Songs diente 1969 als Vorlage für den gleichnamigen Fim von „Bonnie & Clyde“-Regisseur Arthur Penn.

Ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere war die Teilnahme am legendären 1969er Woodstock-Festival (Coming to Los Angeles).


Es folgten viele Platten- und CD-Veröffentlichungen  mit eigenen Songs und, insbesondere Steve Goodmans  "The City of New Orleans", das in  Arlos Version zum weltweiten Hit wurde. Die Liste der Kollegen und Freunde bei seinen Produktionen klingt wie ein „Who is Who“ der Rockgeschichte. Ry Cooder, Chris Ethridge (Flying Burrito Bros), Richie Hayward (Little Feat), Clarence White (Byrds). Hoyt Axton, Ry Cooder, Jim Keltner, Spooner Oldham, Linda Ronstadt und viele andere.

Guthrie ist kein One-Hit-Wonder. In den letzten vier Dekaden hat Guthrie tourte er in Nordamerika, Europa, Asien Afrika und Australien und hat sich eine breite Popularität erspielt. Zusätzlich zu seiner Perfektion als Musiker, er spielt hervorragend Klavier, sechs/zwölf Saiten Gitarre und ein Dutzend anderer Instrumente, ist Arlo ein hervorragender „Storyteller“, dessen Geschichten und Anekdoten ein wichtiger Teil seiner Konzerte sind.

Heute verbringt Arlo fast 10 Monate des Jahres „on the Road“ und wird häufig von seinem Sohn Abe begleitet.

1983 gründete Guthrie mit Rising Son Records sein eigenes Label auf dem neben seinen aktuellen Produktionen, nach und nach auch alle „Klassiker“ wiederveröffentlicht werden.

Die „Klassiker“ werden vor dem Re-Release aber einem sorgfältigen Remastering unterzogen bei dem kein geringerer als Toby Mountain (David Bowie, Frank Zappa), Chefingenieur der renommierten Northeastern Digital Recording an den Reglern sitzt oder saß. Herausgekommen ist ein absolut brillanter  Sound.

Seit geraumer Zeit arbeitet Arlo an einem Programm mit symphonischen Umsetzungen seiner eigenen Lieder und anderen amerikanischen Klassiker, einem „American Scrapbook“, wie er es selber bezeichnet.

Zu diesem Zweck hat er seit Ende 1998 über 40 Konzerte mit 27 unterschiedlichen Symphonieorchestern in den USA durchgeführt. Das Konzert mit dem Boston Symphony Orchestra, geleitet von Keith Lockhart, wurde 2001 bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli vor über  750.000 Zuschauern live aufgeführt.

Im Zusammenhang mit diesen Projekten, produziert Guthrie mit Freunden wie, John Nardolillo, George Massenburg und dem  University of Kentucky Symphony Orchestra einen Mitschnitt dieses Programms. Aufgenommen im Frühling 2006 wird diese Produktion zum 60. Geburtstag von Arlo Guthrie erscheinen.

Arlo Guthrie Live