Dietrich Kittner - Biographie

Poträtfoto von Dietrich Kittner

Dietrich Kittner, Jahrgang 1935, entdeckte seine Liebe zur Satire während seines Göttinger Studiums der Geschichte und Rechte.

Er brach die akademische Laufbahn ab, um sich der Leitung des von Ihm 1960 gegründeten Studenten und späteren Profikabaretts Die Leid-Artikler zu widmen.

Bis 1964 zog er mit den Leid-Artiklern (u.a. Christel Kittner, Rosemarie Schulz, Gisela Kugel, Dor Knecht, Willi Weist-Bosch) u. a. mit den Programmen In höheren Kr(e)isen und Der Freiheit eine Kasse durch die Republik.
Ab 1964 liess sich die Truppe im Hannoveraner INTIMEN THEATER nieder.
Weitere Programme u.a. Im Westen nichts Treues, Goldene Pleiten, Arm aber kleinlich, folgten. Nach zwei weiteren Jahren löste sich das Ensemble wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten auf. Kittner arbeitete alleine weiter.

Aus dem Nachlaß des letzten Leid-Artikler Programms und unter Verwendung von einigen neuen Texten stellte Kittner sein erstes Soloprogramm Die bornierte Gesellschaft zusammen.
1968 demonstrierte Kittner mit dem Programm Wollt ihr den totalen Mief, das politische Dichtungen und Chansons der Zeit seit der Jahrhunderwende enthielt, die unverminderte Gültigkeit und Aktualität der Werke Tucholskys, Brechts, Weinerts und Mühsams.
In unregelmäßiger Folge wurden viele neue Programme präsentiert.

Seit 1975 hat Kittner sein festes Domizil im Theater an der Bult in Hannover.
1980 erhielt er den deutschen Schallplattenpreis und 1984 den Deutschen Kleinkunstpreis.

Dietrich Kittner ist unterwegs. Er spielt jährlich vor über 100000 Zuschauern überall im Land. Seine Pogramme haben auch nach den vielen Jahren seiner kabarettistischen Tätigkeit nichts von Ihrem Witz und Ihrer Schlagfertigkeit verloren.Seine volkstümliche Sprache, seine Geradheit und sein Einfallsreichtum beeindrucken nicht nur sein begeistertes Publikum.Auch öffentliche Institutionen reagieren auf Ihn.... womit? .....z. Bsp. mit Auftrittsverboten.