Tina Teubner - Biographie

Tina Teubner - in ihren eigenen Worten
Versuch einer Biographie aus (dem Zusammenhang entrissenen) Zitaten

Tina Teubner wurde 1966 geboren. Sie verlebte zunächst einige Zeit als Kind, um schließlich Jugendliche zu werden.

"Ich hab' mich nie gern bewegt. Schon als Baby hab' ich mich gar nicht bewegt. Auch als Kleinkind: Ich bin nie gekrabbelt. Auch nicht gerobbt. Auch nicht vom Rücken auf den Bauch gedreht. Das erste Mal, daß ich mich fortbewegt habe, war am 11. August 1972. Da fing die Schule an."

"Ich hatte im Prinzip eine sehr glückliche Kindheit. Ich bin ohne Vater aufgewachsen. Den hat meine Mutter 1972 auf der Fahrt in den Urlaub an einer Raststätte ausgesetzt."

Tina Teubner studierte Musiktherapie in Wien (abgebrochen aus Gründen) sowie Violine an den Musikhochschulen Düsseldorf und Münster und arbeitete als Bühnenmusikerin am Schauspielhaus in Düsseldorf.    

"Carpe diem - vergeude den Tag! (Subversiver Müßiggang als intelligente Alternative zum blinden Aktionismus)

"Mein Gott, war das eine schöne … beschissene Zeit … Jedenfalls war ich mir nie wieder so sicher, daß das Glück die Traurigen liebt und habe nie bedingungsloser geliebt."

1991 begann Tina Teubner zu singen und wurde 1993 in Berlin vom VDMK (Verein zur Durchsetzung mittlerer Katastrophen - oder so ähnlich) mit dem ersten Preis im "Bundeswettbewerb Gesang für Musical/Chanson" ausgezeichnet. Seitdem hat sie neun eigene Programme kreiert, mit denen sie durch die deutschsprachigen Länder tourt.    

"Ins richtige Glück watschelt man nicht, da muß man schon mal galoppieren." 

"Ich selbst bin ja ein sehr unkomplizierter Mensch - immer eindeutig, immer geradeaus - aber zwei Dinge haß ich wirklich wie die Pest: Das ist zum einen meine Cousine, und zum anderen - wenn man sich trennt. Deshalb hab ich auch letzte Woche meinem Freund gesagt, als er mich verlassen wollte: 'Ich möchte das nicht, Du bleibst'."

1998 wurde Tina Teubner mit einem Stipendium der GEMA (Gesellschaft zur Erlangung mediokrer Alpträume - oder so ähnlich) für Textdichter gefördert. Im selben Jahr gewann die Chansonsängerin unter 137 Bewerbern den erstmals ausgerichteten bundesdeutschen Chansonwettbewerb "Zarah".    

"Boah bin ich froh, daß ich Chansonette bin. Nie mehr so tun müssen, als fände man die Filme im Original mit Untertiteln besser. Kein Mensch erwartet von einer Chansonette, daß sie irgendetwas anderes versteht als Deutsch. Und schon gar nicht Englisch. Englisch ist cool. Chansonetten sind nicht cool. Die sind betroffen."

Mit ihrem Programm "Nachtwut" wurde Tina Teubner Siegerin der "Westspitzen 1998". 1999 gewann sie den Kabarett-Cup des Mainzer Unterhauses und bekam im Februar den Förderpreis zum "Deutschen Kleinkunstpreis" verliehen. 2002 erhielt sie den Deutschen Kabarettpreis.    

"Wenn ich mal ganz berühmt bin, dann sing' ich nur noch todtraurige Lieder. Die traurigsten Liebeslieder, die sie je gehört haben. Nur noch trauriger."

"'Liebe Cousine', werde ich in einigen Jahren sagen, 'deine Haut ist zwar bemerkenswert glatt, aber die wenigen Falten, die du hast, gehen leider in die falsche Richtung!'