Zuckersüß
Oh ja, Götz Alsmann.
Kommt schon: „Zimmer frei' guckt man doch nur wegen ihm! Ob an Ukulele,oder Piano, immer entspannend und humorvoll.
„Zuckersüß' hat dieses Etwas. Ein angenehmer Kaffee- und Croissantgeruch liegt in der Luft, sobald seine Interpretationen früher Nachkriegsschlager wie ein Musikwirtschaftswunder aus den Membranen dringt.
Tradition eines deutschen Jazz, der so gar keine
konservative Patina ansetzen will. Denn Götz hat Humor, den Schalk im Kehlkopf
und grundsätzlich ein Lächeln in der Stimme.
Ob nun mit eigenen Worten („Dufte') oder den adaptierten Geschichten („Das War
Eine Schöne Party', Original „Poupée De Cire, Poupée De Son' von Serge
Gainsbourgh), immer verströmt Alsmann und das routinierte wie versierte
Ensemble (mit Gästen wie Till Brönner) den Charme von Kellerclubs in den 50er
Jahren, als Peter Alexander der Große („Was Die Kleinen Mädchen Singen') und
der junge Hans Dieter Hüsch so etwas wie der deutsche Ives Montand gewesen sind
(„Vagantenlied').
Swing und Bossa, genial!
CD1
- Es liegt was in der Luft
- Schade
- Zuckersüß
- Simsalabim
- Der müde Willi
- Dufte
- Drei kleine Geschichten
- Ich hab die Liebe nicht erfunden
- Goza Guapa Cha
- Vagantenlied
- Das war eine schöne party
- A allerliebste Frau
- Weil ich so abergläubisch bin
- El sueno de Luis
- Was die kleinen Mädchen singen
- Luisenstraße 13
- Wahnsinn