All In A Garden Green

Cover der CD All In A Garden Green von Tom Daun

Tom Daun

Art.Nr.: 1CD72167-2
CD, 1994
 à  16,95 € |

Harfenphantasien aus England und Irland.
Nach Werken von John Dowland, John Playford, Turlough O’Carolan und Henry Purcell. Neu Bearbeitet für Keltische und Böhmische Harfe. Mit ausführlichem Booklet.

"Zauberhaft!" (Rheinische Post).

"Extremely listenable" (fRoots, GB).

"Melancholisch, temperamentvoll, virtuos" (Chemnitzer Freie Presse).

"Eine sympathische Werbung für vergessene musikalische Traditionen" (Kölner Stadtanzeiger).

Englische Lautenusik der Renaissance
Sir John Smith His Almaine (Track 1) und Melancholy Galliard (Track 2) gehören zu den schönsten Beispielen der Kunst von John Dowland (1563 - 1626). Die folgende Melodie Willson’s Wide (Track 3) stammt aus einer anonymen handschriftlichen Sammlung. In 'Jane Pickering’s Lute Book', einem anderen Lautenmanuskript der englischen Renaissancezeit finden sich die Stücke What If A Day und A Toy (Track 4). Die schlichte, unbetitelte Alman (Track 5) hat wiederum John Dowland komponiert.

Melodien aus der Collection von John Playford
Im Jahre 1651 gab der Londoner Verleger John Playford die Sammlung "The Englisch Dance Master" heraus, in der neben genauen Tanzbeschreibungen auch die Melodien zahlreicher Country-Dances abgedruckt wurden.
Daphne (Track 6) Goddesses (Track 6) All In A Garden Green (Track 7) Millison’s Jig (Track 7) Jenny Pluck Pears (Track 8)

Irische Harfenmusik des 17. Jahrhunderts
Abigal Judge (Track 9) ist eine Komposition von Turlough O’Carolan (1670 - 1738), das unmittelbar anschliessende Stück The Calvacade Of The Boyne (Track 9) entstand vermutlich nach der berühmten Schlacht am River Boyne im Jahre 1690. Kathie Tyrell (Track 10) wird von Bunting als ein typisches Werk des alten irischen Harfenspiels bezeichnet. Der Marsch Lady Iveagh (Track 10) hat sich ein irischer Wanderharfner namens Thomas Conellon, geboren um 1640 in Sligo, ausgedacht. Der Komponist von Gilderoy (Track 11) ist unbekannt geblieben. Turlough O’Carolan komponierte die anderen drei Melodien. Das Stück Carolan’s Receipt (Track 12) hat Bunting 1796 nach einem Vortrag des Harfenisten D. Black aufgezeichnet. Bei The Princess Royal und Fanny Power (Track 13) handelt es sich um Melodien, die O’Carolan zwei adeligen Damen gewidmet hat.


Kompositionen von Henry Purcell (1659 - 1695)
Die sechs kleinen Einzelwerke, die hier zu einer Suite zusammengefasst sind,stammen aus verschiedenen "Lessons for the Virginals, Harpsichord and Spinet", die zwischen 1689 und 1696 im Druck erschienen sind.
Nach einem Prelude (Track 14) im improvisierenden Stil folgt eine Hornpipe (Track 15). Dieser Tanz zählte zu den beliebtesten anglischen Volkstänzen des 17. Jahrhunderts überhaupt - ein 'step-dance', der solo auf engstem Raum getanzt wurde und daher auch als Matrosentanz grosse Popularität erlangte. Saefuchi’s Farewell (Track 16) war dem Sopranisten Giovanni Francesco Grossi gewidmet worden, der als Sänger in der Hofkapelle von König James II brillierte. Zu und bei dessen Abreise schrieb Henry Purcell diese "Air". A New Scotch Tune (Track 17) ist eine der unzähligen Melodien, die Wandermusikanten in London eingeschleppt haben. Auch der Rigadonn (Track 18) hat seine Wurzeln in der Volksmusik der damaligen Zeit. Der im England des 17. Jahrhunderts weit verbreitete lebhafte Tanz kommt ursprünglich aus dem Süden Frankreichs. Die abschliessende Jigg (Track 19) ist rhythmisch und melodisch mit irischen Jigs verwandt.

CD 1

  1. Sir John Smith his Almaine
  2. Melancholy Galliard
  3. Wilson´s Wilde
  4. What If A Day / A Toy
  5. Alman
  6. Daphne / Godesses
  7. All In A Garden Green / Millison´s Jig
  8. Jenny Plug Pears
  9. Abigail Judge / The Cavalade Of The Boyne
  10. Katie Tyrell / Lady Iveagh
  11. Gilderoy
  12. Carolan´s Receipt
  13. The Princess Royal /Fanny Power
  14. Prelude
  15. Hornpipe
  16. Saefuchi´s Farewell
  17. A New Scotch Time
  18. Rigadoon
  19. Jigg