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Das geht seinen sozialistischen Gang: Kölner Konzert 1976

Wolf Biermann

Artikelnummer: 2CD96171-2
Doppel-CD, 1977
16,95 Euro

  • Beschreibung
    Nach zwölf Jahren Auftritts- und Publikationsverbot genehmigte die DDR-Obrigkeit Wolf Biermann überraschend eine Konzerttournee durch Westdeutschland. Dazu hatte ihn die IG Metall eingeladen.

    Biermann beginnt das erste - inzwischen legendäre - Kölner Konzert am 13. November 1976 mit seinem Hit "So soll es sein: wir mischen uns da bisschen ein. So soll es sein, so wird es sein."
    Die fast 7000 Zuhörer in der Kölner Sporthalle sind begeistert.Geplant sind zwei Stunden, es werden vier, nach 12 Jahren Verbot für den verfemten Dichter ein triumphaler Erfolg.

    Drei Tage nach dem Konzert meldet die Ost-Berliner Nachrichtenagentur ADN, die DDR habe Biermann die Staatsbürgerschaft aberkannt.
    Dies hatte das Politbüro der DDR in einer geheimen Abstimmung bereits vor Biermanns Ausreise beschlossen. Das Konzert diente lediglich als Vorwand, den unbequemen Dichter loszuwerden.
    Tausende Menschen in der DDR ergreifen Partei für Biermann, viele bezahlen dafür mit jahrelanger Haft.
    Für viele ist Biermanns Ausbürgerung die endgültige Ernüchterung, das Ende der Hoffnung auf einen Prager Frühling in Berlin.

    Booklet mit allen Texten.
    Wolf Biermann Edition VOL. 7
     
  • Titelfolge:

    CD 1
    So soll es sein.
    Ich möchte am liebsten weg sein – und bleibe am liebsten hier.
    Fritz Cremer, Bronze: Der Aufsteigende.
    Warte nicht auf bessre Zeiten.
    Ermutigung: Du lass dich nicht verhärten.
    Das kann doch nicht alles gewesen sein.
    Flori Have.

    CD 2
    Das geht sein’ sozialistischen Gang.
    Ballade vom Mann, der sich eigenhändig beide Füße abhackte.
    Portrait eines Monopolbürokraten.
    Das Land ist still – noch.
    Ballade von der alten Stadt Lassahn.
    Das Kunze Lied.
    Ballade vom preußischen Ikarus.

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