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Bettina Wegner

Bettima Wegner
BETTINA WEGNER hat seit mehr als vier Jahrzehnten ihren festen Stammplatz in der Liedermacher-Szene. Sie singt vom Lebensanspruch des Einzelnen, kämpft gegen Verständnislosigkeit und Unmenschlichkeit, gegen die Gefühlsarmut unserer Gesellschaft und die Unfähigkeit, miteinander umzugehen. Gerade in den Zeiten einer bedrohlich zunehmenden rechten Stimmung in diesem unseren Lande sind Künstler wie Bettina Wegner besonders wichtig! Die überzeugte Antifaschistin und Gegnerin der Todesstrafe ist immer wieder bei Initiativen gegen Rechts und antifaschistischen Veranstaltungen zu Gast.
1947 in Berlin geboren. 1964 - 1966 Ausbildung zur Bibliotheks-Facharbeiterin und ab 1966 Besuch der Berliner Schauspielschule. 1968 Protest gegen den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die CSSR (Prager Frühling), Exmatrikuliert, verhaftet und unter der Anklage "staatsfeindlicher Hetze" auf Bewährung verurteilt.Nach "Bewährung in der Produktion" Abitur. Ausbildung zur Sängerin mit dem Abschluß-Diplom einer “staatlich geprüften Schlagersängerin” und der Berechtigung, in der Öffentlichkeit zu singenFortan freiberufliche Künstlerin. Ab 1976 wird sie in ihren Auftrittsmöglichkeiten zunehmend eingeschränkt und erhält schließlich Auftrittsverbot.
Für die LP "Sind so kleine Hände" erhält sie 1978 eine goldene Schallplatte.
1983 offizielle Aufforderung zur Übersiedlung in die Bundesrepublik auf und das Kulturministerium leitet ein Ermittlungsverfahren wegen "Verdachts auf Zoll- und Devisenvergehen" gegen sie ein.
Am 22. Januar 2005 feiert Bettina Wegner in der Berliner Passionskirche vor ausverkauftem Haus ihr 35jähriges Bühnenjubiläum bei dem u.a. Angelo Branduardi und Stefan Heym mitwirkten.
Nach über 35 Jahren Tourneen und Plattenveröffentlichungen verabschiedete sich Bettina Wegner 2007 mit einer Abschiedstournee mit über 60 Konzerten vom ihrem Beruf.

Artikel von oder mit Bettina Wegner