Menu

Peter Rohland

Peter Rohland
     Rohland studierte von 1956 an Musikwissenschaft an der FU Berlin. Er erforschte -maßgeblich beeinflusst durch die Arbeit von Wolfgang Steinitz- das Liedgut der Landstreicher und der Revolution von 1848 sowie jiddische und ausländische Lieder, die er dokumentierte und als Volkslied- und Chansonsänger ab 1956 zur Sologitarre vortrug (u. a. mit Wolfgang „Schobert" Schulz – später Teil des Duos Schobert und Black).
     1960 brach er das Studium ab und entschied sich, hauptberuflich als freier Sänger aufzutreten. Zugleich machte er eine Gesangsausbildung als Bassbariton.
     Rohland wurde bekannt durch seine Auftritte bei den Festivals Chanson Folklore International auf Burg Waldeck im Hunsrück (1964/1965), die von ihm gemeinsam mit Hein und Oss Kröher und Freunden initiiert wurden. Zusammen mit Diethart Kerbs nahmen die Planungen zu Silvester 1963/64 feste Gestalt an und führten zu dem ersten Festival unter dem Motto „Chanson Folklore International – Junge Europäer singen".
     Im Alter von nur 33 Jahren starb er an einer akuten Gehirnblutung im Universitätsklinikum Freiburg.

Artikel von oder mit Peter Rohland